• SchülerVZ Selbstmordskandal - das Dunkel wird zum Spotlight

    Zum Thema: SchülerVZ - Crawler-Programmierer begeht Selbstmord in der JVA

    Endlich. Viele haben meinen Beitrag und meine Meinung und Gedanken zum Thema runtergezogen und als absurd belächelt mit Worten ähnlich: Er hat die Leute dort erpresst und das ist nun mal eine Straftat und dafür gehört er eingesperrt.

    Doch nun scheinen sich genau die Dinge zu bestätigen, die ich vermutete. SchülerVZ habe eindeutige, wenn auch zahlenlose Angebote gemacht gegenüber dem vermeintlichen Hacker, der in Wahrheit nur öffentlich zugängliche Daten und eben keine geheimen Daten mithilfe seines Crawlers gesammelt habe.
    Liegt hier eine Verschwörung vor? Ich weiß es nicht, ich kann es nicht wissen. Meine persönliche Meinung dazu äußere ich besser nicht weiter, man darf ja heutzutage eh nichts mehr sagen, wie ich bereits schmerzlich erfahren musste.

    In jedem Fall sind die VZNetzwerke für mich persönlich das Allerletzte und ich werde alles tun um zu vermeiden jemals wieder mit jenen in Kontakt zu kommen.

    Aus Abmahnangst verweise ich weiter nur auf folgende Quelle:  Strafanzeige gegen SchülerVZ-Mitarbeiter (heise.de)

Kommentare

  • S. Meyer schrieb am 17. November 2009 8:54 um 08:54

    Als erstes eine knappe Antwort auf den vorherigen Beitrag “gleich in die JVA zu stecken finde ich maßlos übertrieben”

    Dem Satz stimme ich zu - Natürlich gibt es einen der sich Daten beschafft hat, zum anderen gibt es aber ein Unternehmen welches seinen Sinn darin sieht mit Daten aller Art den Unternehmenszweck zu erfüllen. Hätte hier nicht vorsorglich auch jemand in staatliche Obhut genommen werden müssen bis geklärt ist, ob nicht fahrlässig damit umgegangen wurde ?.

    Andererseits war die betreffende Person laut Heise ja auch kein völlig unbekannter. Wenn schon Betrugsvorwürfe bestehen ist es wohl mehr als angemessen etwas direkter Vorzugehen.

    Derzeit wird jedoch politisch einfach mit zweierlei Maß gemessen und ich glaube das ich das größte Problem, welches derzeit in diesem Zusammenhang besteht.

    1. Wer sich Daten beschafft ist kriminell - Außer es sind Daten von anderen “kriminellen” und betrifft das Thema Steuerhinterziehung. Dann gibt es sogar Geld dafür.

    2. Wer Daten fahrlässig verwaltet (Krankenakten im Müll, Überwachung der Mitarbeiter) macht sich strafbar - außer es sind irgendwelche sozial Media Plattformen - wer sich freiwillig global zum Affen macht den stört anscheinend auch nicht, ob ein paar mehr oder weniger Daten im Umlauf sind.


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